Vom verletzten Fuß über schmerzende Hände…

Hallöchen..

Es ist wieder etwas her, als ich das letzte mal etwas geschrieben hatte. Aber es ging in letzter Zeit einfach gar nicht. Ich hing ununterbrochen durch, hab mich von Kleinigkeiten runter ziehen lassen und lag nur im Bett rum und hab die Decke angestarrt. Aber gestern ging es mir dann endlich wieder besser und war hochmotiviert. Die Folge war dann, dass ich mein Fahrrad fit gemacht habe bzw. ein Freund hat es getan. Jaja. Ich hab nunmal keine Luftpumpe und sowas. 😀 Obwohl es gestern eine Unwetterwarnung für Leipzig gab, sind wir trotzdem los gefahren. Vom Leipziger Norden bis zum Cospudener See.

Der erste Kilometer war wirklich der schlimmste für mich. Wir müssten auf der Straße fahren. Mein Rücken war schon vorher klitschnass, wenn ich nur daran gedacht habe und auch während der Fahr. Oh mein Gott. Ich bin fast gestorben. Gottseidank waren wir dann aber schnell auf dem Radweg und meine Angst ist so langsam verflogen. Ich muss sagen, die Strecke bis zum See ist gar nicht so anspruchsvoll. Es gibt zwar eine kleine Steigung, aber die mehr man nur auf die Distanz, wenn man wirklich ununterbrochen in die Pedale tritt. Für mich zwar es trotzdem anstrengend. Haha. Ich bin ja auch seit 2011 das erste mal wieder Fahrrad gefahren. Wir hatten dann auch die Idee, einfach mal die Runtastic app zu nutzen um zu sehen wie schnell wir sind (besonders für mich als Startwert), aber leider sind wir laut App nur 110 Meter gefahren. 😀 Auf dem Rückweg hat es dann aber funktioniert und ich war schon ziemlich enttäuscht, als ich die Werte gesehen hab. Maximalgeschwindigkeit nur 26 km/h -_- Durchschnittsgeschwindigkeit 12 km/h.. Ok. Wir hatten auch einmal vergessen Pause zu drücken, als wir an der Sachsenbrücke ein Pause gemacht haben. Trotzdem sehr ernüchternd. Aber heute sag ich mir, dass es das nächste mal besser wird. Zu meiner Verwunderung kam ich auch ziemlich gut mit der Steigung auf der Wiederritzscher Str. klar.. Jaja. Viele werden sich sagen, die die Straße kennen, dass es überhaupt nichts ist, aber für mich schon. Woher soll auch die Kraft in den Beinen kommen, wenn man nie etwas getan hat. Etwas habe ich jedoch gemerkt. Mein Sattel ist vollkommen falsch eingestellt. Mir haben die Hände schon nach ein paar Metern weh getan, denn ich habe mein ganzes Gewicht vom Oberkörper auf meine Hände verlagert und durch Stöße vom fahren, wurde es immer schlimmer. Woran ich das gemerkt habe? Ich durfte dann mal wie ein kleiner Hamster auf dem Fahrrad eines Freundes fahren. Der Sattel war niedriger und es war göttlich dieses Gefühl. Keine Schmerzenden Hände in dem Moment. Dafür merke ich sie heute umso mehr. :/

Ich hoffe ich komme nächste Woche dazu zum Cossi zu fahren, da ich die Woche in Magdeburg bin und nur für die Physio nach Leipzig muss. Aber die Termine stehen noch nicht fest. Um jedoch auf das Thema Physiotherapie zu kommen. Es lief ziemlich gut. Sie hat mit mir eine Art Laufanalyse auf dem Laufband gemacht. Am Anfang bin ich noch recht gut gelaufen, ohne meinen Fuß in irgendeiner Art und Weise zu entlasten, als sie dann die Geschwindigkeit erhöht hat, kam auch der Schmerz und ich lief wie so ein Krüppel. Na mal sehen, was das nächste mal auf mich zukommen wird.

Jetzt wird aber noch schnell Tasche gepackt und etwas aufgeräumt, damit ich morgen früh in Ruhe aufstehen kann und dann nach Magdeburg fahre.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Restsonntag.

Endlich…

Ja genau. Endlich geht es voran. Am Freitag habe ich den Fitnessstudio-Vertrag von einer lieben Person übernehmen dürfen. Hach was freue ich mich. Leider muss ich noch ein wenig warten, bis ich ins Fitnessstudio darf, denn morgen steht erst einmal Physiotherapie an. Ich hoffe, meine Physiotherapeutin sagt mir, dass ich Fahrrad fahren darf und auch welche Übungen ich machen darf, damit mein Sprunggelenk stabilisiert wird. Denn so langsam werde ich schon etwas ungeduldig. :I

Dann stehen auch noch einige Besuche bei verschiedenen Ärzten an. Endokrinologe, um eine Schilddrüsenerkrankung auszuschließen und vielleicht auch den allgemeinen Hormonhaushalt mal zu untersuchen. Wenn es mit meinem Fuß wieder besser läuft, geht’s zum Orthopäden, damit ich mal eine ordentliche Bandage bekomme. Hätte ich das nur schon mit 12 machen lassen, dann hätte ich die Probleme vielleicht auch gar nicht. :/ Wie dem auch sei. Es steht noch viiiiiiel zu viel an. Ich sollte mir wohl mal ne kleine To Do Liste erstellen. :>

Gestern kam ja auch auf Sat1 „The Biggest Loser Teens“. Auch wenn mich einige dafür köpfen könnten, Detlef D. Soost ist mir in dieser Folge sehr sympathisch. Er macht mit. Er trieft genauso aus allen Löchern und motiviert sie am besten. Nicht so wie die anderen, die nur daneben stehen. Na mal sehen wie das so weiter geht.

Was haltet ihr eigentlich von dem Programm „Size Zero“? Ich bin ja schon seit langem am überlegen, ob ich mir Size Zero kaufe, aber mal ehrlich. 299 Euro? Ist schon ne Scheibe Geld. Ich schau mir ja regelmäßig die Videos von Julian und Alina an. Wahnsinnig motivierend muss ich sagen, besonders die Videos von Olli „Projekt Speckweg“. von 140 Kilo auf 90 schon? Keine Ahnung. Aber was man in so kurzer Zeit schaffen kann, find ich richtig toll. Würdet ihr den so viel Geld für ein Programm ausgeben? Sagt mir mal eure Meinung dazu.

So. Morgen gibt es dann ein Update von der Physik. Ich bin gespannt :>

(via: pinterest)

Irgendwie muss es immer einen Anfang geben!

Ja. Wenn ich jetzt anfangen würde mich vorzustellen und euch sagen würde wer ich bin, wüsste ich wohl nach den nächsten vier Zeilen nicht mehr was ich schreiben soll. Ihr werdet mich wohl im laufe der Zeit irgendwie trotzdem kennenlernen.

Also fangen wir mal anders an. Habt ihr schon mal dicke Menschen gesehen, die über sich selbst sagen, sie wären FETT? Wenn ja. Glückwunsch. Ich nämlich nicht. Ich habe mich selbst nie so bezeichnet und erst recht nicht in der Gegenwart von Menschen, die mir sehr nahe sind. Man benutzt doch irgendwie immer Worte wie ‚dicklich’, ‚mopsig’, usw. Ich denke, ich habe es nie gesagt, weil mein Selbstbewusstsein ziemlich winzig ist und man sofort eine gewisse Unsicherheit ausstrahlt. Das wollte ich irgendwie immer vermeiden.

Aber wenn ich mal wirklich darüber nachdenke: Dieses Wort beschreibt es doch am besten, was ich bin: Nämlich FETT. Auch wenn ich von meiner Cousine und anderen oft genug gesagt bekomme, es kommt mir nur so vor, dass alle anderen schlank sind und ich wunderschön bin. Nein. Ich will hier nichts mehr schön reden. Es muss endlich mal gesagt werden, wie es wirklich ist: ICH BIN FETT. Ganz klar.

Und heute ist der Punkt gekommen wo ich endlich alles ändern will. Was bringt mir nörgeln und jammern? Verliere ich dadurch Gewicht? Nein! Verkleinert sich dadurch meine Kleidergröße? Nein! Also was soll das alles. Ab jetzt wird alles anders.

Um jedoch einmal zurück zu blicken, was ich schon alles erlebt habe im Bezug auf’s Abnehmen. Puh. Ich saß vor einigen Ernährungsberatern, die mir sagen wollten, wie ich mich zu ernähren habe. Schön und gut, aber dass ich kein Fleisch esse, interessierte sie wenig. Zudem.. Würdet ihr einer dicken Person glauben, wenn sie euch etwas von gesunder Ernährung erzählen will? Also ich konnte es nicht. Dann gab es damals noch eine Kur als ich 14 war. 6 Wochen (Meiner Meinung nach viel zu kurz). Es hat zwar geholfen, aber danach war die Unterstützung weg um die Gewohnheiten die man vielleicht in dieser Zeit erlangt hat, zu festigen. Dazu kam noch meine Mutter, die immer maßlos übertrieben hat und sogar beim Salat aufgepasst hat, dass man ja nicht zu viel isst. Dann saß man am Abend mit knurrenden Magen da und was ist das Ergebnis? Fressflash. Klar. Vieles lag auch an mir. Vielleicht 60% aber die anderen 40% waren doch auch sehr ausschlaggebend.

Und diesmal werde ich all diese Fehler nicht mehr machen und mir auch ein Ziel setzen, welches ich jetzt hier posten werde. Öffentlich. Dass jeder sieht wenn ich abkacke oder ich einfach unglaublich stolz sein kann, wenn ich es schaffe. Es ist der 9 September. In einem Jahr will ich die 50 Kilo-Marke knacken. Klar es ist erst einmal viel, aber ich muss mich doch irgendwie unter Druck setzen, sodass ich nicht sage: „Ach morgen kann ich auch noch beginnen.. Ist ja trotzdem zu schaffen“

Es wird ein hartes Stück Arbeit werden, auch alles unter einen Hut zu bekommen. Arbeit, Berufsschule, Essen planen, Sport. Aber ich schaffe es!

Ich würde sagen, der Grundstein ist gelegt und jetzt gibt es kein zurück mehr.

Und eins will ich noch loswerden: Danke an S., die mich unterstützen will und mit mir zusammen ins Fitnessstudio gehen wird. Auch bei K. will ich mich bedanken, denn du motivierst mich ungemein. Was du schon alles erreicht hast! Da bin ich schon ziemlich neidisch drauf, aber ich will es genauso schaffen!

(via adifferenthunger on tumblr)